Chemische Horizontalsperre ohne Vortrocknung

Verkieselung 1

Auch dieses Verfahren behauptet sich seit Jahrzehnten auf dem Markt. In der Regel werden hierbei Alkalisilikate, Alkalisilikat/Silikonat-Kombinationen, Silikone – um nur einige zu nennen -, drucklos oder mit Druck in das Mauerwerk injiziert. Bei diesem Bohrlochverfahren wird die Saugfähigkeit des Mauerwerks vorausgesetzt, d.h. die Kapillare im Mauerwerk müssen wasserarm sein. Ist dies nicht der Fall, kann die Abdichtzone mittels Spezialheizstäben bis 10 % - 20 % Restfeuchte ausgetrocknet werden.
Die Sperrwirkung bei diesem Verfahren liegt bei 50 % bis 60 %.