Die Rissinjektion und Betonabdichtung

Unter Rissinjektion bzw. Betonabdichtung ist das dauerhafte Verschließen von Rissen bzw. Hohlräumen oder Dehnfugen in Beton mittels spezieller Injektionsharze oder Flexbänder zu verstehen.

Häufig kommt es vor, das aufgrund von Planungs- oder Ausführungsfehler Betonkonstruktionen bzw. Bauwerke aus wasserundurchlässigem Beton Risse aufweisen. Im Regelfall werden Risse bis 0,15 mm als zulässig angesehen. Dies trifft nicht mehr zu, wenn hohe Anforderungen an die Wasserdichtigkeit bestehen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, diese wasserführenden Risse abzudichten, denn diese schädigen auf Dauer die Bausubstanz. 

Ursachen für Risse sind vielfältig. Zum Beispiel:

  • Fehlerhafte Bewehrung
  • Wasser/Zementwert
  • Temperatureinwirkungen
  • Mechanische Ursachen/Einwirkungen wie z.B. Setzungen
  • Schwindprozesse

Durch Wassereintritt ist häufig der Korrosionsschutz an der Bewehrung nicht mehr gegeben. Durch Korrosion wird zunächst Beton abgesprengt, der Bewehrungsstahl freigelegt und im Durchmesser reduziert. Hierdurch kann die Standsicherheit des Gebäudes mittel- bis langfristig in Frage gestellt werden. Eine zweckdienliche Betonsanierung ist dann unumgänglich.

Sind die Ursachen erkannt, kann eine erfolgversprechende fachgerechte Sanierung durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen Hochdruck-Injektionsverfahren mit EP- oder PUR-Harzsystemen oder Flexbänder. 

Unser Leistungskatalog beinhaltet

  • das Schließen von Rissen
  • das Abdichten von Rissen
  • das Abdichten von Wand/Sohlenanschlüssen
  • dehnfähiges Abdichten bei Bewegungsfugen

Über den Erfolg dieser Sanierungsmaßnahme entscheidet der Einsatz des richtigen Verfahrens, Injektionsmaterial und die technisch korrekte Anwendung.